Wir, die EF 2026, durften diese Woche an einem Kommunalpolitik-Workshop bzw. Planspiel teilnehmen. Dabei benutze ich ganz bewusst das Wort „dürfen“, da es uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Ich würde das Ganze definitiv als eine bereichernde Erfahrung einstufen: Wir konnten uns kreativ einbringen, und da wir fast alles selbst gestalten durften, blieb es bis zum Ende spannend. Durch das spielerische Lernen haben wir einen ganz anderen Zugang zur Kommunalpolitik gefunden als im regulären Unterricht. Ich bin überzeugt, dass dieses Format geholfen hat, echtes Interesse zu wecken und an der Aufmerksamkeit dann auch festzuhalten. Durch den Mix aus Lernen und Lachen wird uns dieser Workshop wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.
Um sich das Ganze besser vorstellen zu können, einmal ein grober Ablauf: Am ersten Tag wurden wir zunächst in die Thematik eingeführt. Nachdem die Pressesprecher*innen feststanden, wurden die weiteren Berufe nach unseren Wünschen verteilt. Besonders lustig war es, sich den eigenen sozialen Hintergrund der Figur auszudenken, das reichte von Freizeitaktivitäten bis hin zu glücklichen und eher unglücklichen Ehen.
Die Zuteilung der Parteien konnten wir leider nicht beeinflussen, was somit nicht wirklich der Realität entsprach. Sobald die jeweiligen Bürgermeisterkandidat*innen bestimmt waren, startete die Vorbereitung auf den Wahlkampf. Mit interessanten Reden, lustigen Plakaten und viel Spaß ging es dann in den Wahlkampf und schließlich in die Wahl (die natürlich unter vorgeschriebenen Bedingungen ablief).
Am zweiten Tag stand die Simulation einer Ratssitzung im Fokus. Nach einer Einführung in die Regeln kehrten wir in die Parteien zurück, um Anträge auszuarbeiten und unsere vorgegebenen Positionen zu verfolgen. Die darauf folgende Ratssitzung war mit das Beste am Workshop; wir durften uns einbringen, diskutieren, abstimmen und so weiter. Auf jeden Fall konnten wir uns eine Vorstellung davon machen, was es heißt, ein Stadtratsmitglied zu sein.
Abgeschlossen haben wir dann mit einem Gespräch mit der Bürgermeisterin Odenthals, Laura Lundberg, der wir auch sehr offen Fragen stellen durften.
Zusammengefasst war das Projekt ein voller Erfolg. Wir haben gelernt, wie Kommunalpolitik funktioniert und ich persönlich bin jetzt noch motivierter, mich später einmal selbst politisch zu engagieren.
Editha Helene Klein, EF
















